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Sonntag, 3. Februar 2013

Kalender 130201-03: Graffitis+Findlinge

Fr 1.2.13
Noch ein Frankfurter soll den BER retten.
Da konnte jemand aus dem Inner Circle sein Maul oder Wasser nicht halten. Fürs Habemus Papam ists noch zu früh. Es ist erst Rauch undefinierbarer Farbe, der aus den Entrauchungsanlagen in Schönefeld gestiegen ist.

Aufstieg zum Leutnantsberg, Rehberge heute


Sbd 2.2.13
Bald Gentests an Embryonen möglich.

Lynarstraße
Die nackten Lärmschutzwände der Bahn in der Lynarstraße wirken nicht eben anheimelnd. Aber sind die Graffitis wirklich eine Verbesserung. Ist es nicht eher so wie mit dem ausgedörren Baum, gegen den der Hunderüde pißt und der nächste gleich noch mal drauf oder gleich daneben.

Goethepark,Rondell
Apropos: Als ich auf der Nachmittagsrunde u.a. durch den Goethepark gerade ein Foto von einem der graffitibeschmierten Rondelle gemacht und Lottis Exkremente mit einer Tüte aufgehoben hatte und auf dem Weg zum Abfallkorb war, um die Tüte dort zu entsorgen, begegnete ich einem Mann, der ein paar Momente zuvor aus einem Gebüsch getreten war und nunmehr dabei war, sich den Gürtel seiner Hose zuzuschnallen.

Findling, Goethepark, aus Skandinavien durch eiszeitliche Gletscherbewegungen hierher bugsiert,links unten Lotti,heutig

So 3.2.13
"Assad kann Syrien nicht mehr führen".

Ich finde es schön, wenn Menschen Spaß an Karneval/Fasching haben. Ich gehöre eindeutig und leider nicht dazu. Freunde fahren im Laufe der nächsten Woche wie jedes Jahr extra aus Berlin raus gen Rhein, um dort ein langes närrisches Wochenende, das kommende nämlich zu verbringen. Das sei ihnen gegönnt. Auch die alemannische Fastnacht mitzumachen, und zwar dort wo sie seit alters her stattfindet, wunderbar.
In Berlin aber war heute schon Rosenmontag - der tatsächlich erst morgen in einer Woche ist -, denn es fand der Karnevalsumzug durch die westliche Innenstadt statt. Wenn Berlin auf Karneval/Fasching macht, dann ist das noch peinlicher, als wenn es versucht, einen Flughafen zu bauen. 

Nochn paar Findlinge, Rehberge
Dann lieber ein friedlicher, etwas langweiliger Sonntag Nachmittag bei den ruhig daliegenden Findlingen.

Freitag, 30. Juli 2010

Nur ein Moment

Gestern Hundeschule. Rückweg über die Stadt. Treffen am Ludwigkirchplatz*.
Parkplatz gefunden an der westlichen Seite des Platzes in dem kurzen Stück Emser Straße. Zeit 19:29.

Ich stieg aus dem Wagen aus, ging hinten um das Auto herum, um Lotti von rechts herauszulassen.
Ein Rauschen zog mich jedoch in die Grünanlage des Platzes.
Gleich am Eingang, umringt von gut besetzen Parkbänken, ein heftig plätschernder Brunnen.
Ich holte mein Handy aus dem Rucksack. Zeit 19:30.

Brunnen, Ludwigkirchplatz, Wilmersdorf
Die Blaustichigkeit des Bildes deutet an, wie dunkel, wie schattig dieser Teil der Grünanlage anderthalb Stunden vor Sonnenuntergang war. Ich sah den Brunnen, dann erst die vielen Menschen drumherum sitzen, - dann, den Kopf nur etwas nach rechts verschoben, die Epiphanie**:

Ludwigkirchplatz, Kirche St. Ludwig

Aus der stark verschatteten Anlage heraus er-leuchtet das genau westwärts gewendete Gebäude der St. Ludwigkiche***. Zeit 19:30.

Ich wollte gerne etwas mehr vom Turm auf dem Bild haben, probierte verschiedene Perspektiven.

Da hatte die Erde sich nur ein kleines Stück weitergedreht. Der Turm nun zwar stärker eingefangen, die erleuchtende Beleuchtung des Kirchengebäudes, - die Epiphanie jedoch - vorbei. Zeit 19:31.


Ich holte Lotti, ging mit ihr noch einmal kurz durch die Grünanlage, telefonierte derweil mit AK wegen Materialzusammenstellungen und dachte, wie sieht eigentlich ein Springbrunnen, wie sieht springendes Wasser von Näherem aus?



http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/ludwigkirchplatz.html
**  http://de.wikipedia.org/wiki/Epiphanie
***  http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/stludwig.html

Sonntag, 14. März 2010

Das Wort zum Sonntag

Heute 11:30!


Heute kurz vor 18:00!


Berlin! Change, yes we can!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ein gefundenes Fressen für Guido

Mit Lotti Gassi gehen ist nicht einfach Spazieren gehen plus Hund-an-Leine.
Man muß verhindern, daß sie x-mal pro Gassigang überfahren wird; man muß im Auge haben, welche anderen Hunde, und vor allem Hundebesitzer, sich in der Nähe aufhalten; man muß Verletzungsherde wie zerbrochene Bierflaschen oder abgelegten Hausratsmüll umschiffen, und man muß last-but-not-least (oder: was-zuletzt-kommt-muß-nicht-das-Letzte-sein) Lotti ständig von Freßbarem am Wegesrand wegzerren.

Sehr beliebt die Packung Margarine, seit mindestens vier Wochen im Angebot, und wetterbedingt immer noch frisch:


Oder dieser Apfelgriebsch - ein, zwei, drei, viermal reingebissen und weg damit; achtlos wird der größere Teil des Obststücks entsorgt. Da muß es ja einer dicke haben, dachte ich anfangs.


Und es wird noch besser. Ein bißchen großzügig Obst und Gemüse eingekauft, und - wir hams ja!  und überhaupt was solls! - wozu in den Müll, gleich unterwegs im Park entsorgt, so schien es mir.


Dazu ein kleines Brotsortiment; bißchen Unterlage bräuchte der Mensch ja auch.

 

Ein Stück Pizza mit Wodka zum Nachspülen rundete das Menü ab.

Und ich kann dann zusehen, war ich etwas voreilig angesäuert, wie ich Lotti im Zaum halte.

 


Das hier war heute vormittag. Schlagartig fuhr es mir da in die Glieder! Zisch! Boing! Dong!
Was, wenn das alles Guido 'The Talib' Westerwelle zu Gesicht bekäme. Das, das wäre - das wäre DAS gefundene Fressen für ihn.

Stell dir nur vor, dachte ich, der besucht hier den Sprengel-Problemkiez - in seiner Eigenschaft als Außenminister nicht undenkbar - und ich hör schon sein Geifern ...
schon immer gesagt Hort der spätweddinger HartzVier Dekadenz ...
schon immer gesagt Leistung muß mehr sein als mit wertvollem Essen um sich zu werfen ...
schon immer gesagt hier sieht  man wo schon immer gesagt sozialistisches Gedankengut schon immer gesagt hinführt ...

Zur Strafe, denke ich mit kaltem Schweiß auf der Stirn, schickt er dann die Taliban Aussteiger hierher ins Viertel.

Sachlich habe ich keine Lust, mich mit diesem fundmentalistischen FDP-Schnösel-Klugscheißer (alles Pleonasmen) GAU-Vizekanzler auseinanderzusetzen, der und dessen Partei seit Jahrzehnten nichts mehr dazulernen:
Dazu verweise ich auf folgende 'unverdächtige' Links:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,678574,00.html
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Guido-Westerwelle-Sozialstaat-Mindestlohn;art141,3032619
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,678690-2,00.html

Die meisten Essensreste verschwinden übrigens innerhalb geraumer Zeit wie von selbst. Krähen, Füchse,Tauben, verschiedene Vögel, sie alle machen sich darüber her. Das Brot- und das Obst-Gemüsesortiment oben auf den Bildern macht auch nicht den Eindruck, als wäre es durch achtloses Wegwerfen zustande gekommen, sondern das wurde von jemandem so hindrapiert, auf daß es leicht gefunden wird von den Tieren, die ansonsten gute Chancen hätten zu verhungern.

Herr Vizekanzler der BRD! Solidarität, sogar mit unbekannten frei lebenden Tieren findet man hier.
Is' nix für Sie, oder? Aber Guido, wir wissen, wo dein Auto steht.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Kind,schau unter dich

Nun habens wirs.
Der gefürchtete Berliner Winter ist dieser Tage angekommen. Ein italienischer Mitbewohner des Hauses hatte mich schon vor Monaten ängstlich gefragt, ob es hier wirklich so schlimm sei im Winter. Ich beruhigte ihn damals - wider besseren Wissens und weil ich damals im Sommer auch noch nicht dran denken wollte.

Der Winter zeichnet sich einerseits durch viele NICHT und KEIN aus: Es ist nicht kalt, es gibt eher kein Schnee, damit auch keine Chance für wintersportliche Aktivitäten, es ist nicht trocken, es gibt keine gute Luft, es gibt keine Sonne, kein Licht, es ist nicht hell, es macht keinen Spaß draußen rumzulaufen oder zu fahren.


 Lausepark

Dafür zeichnet er sich andererseits durch das aus, was er besser nicht wäre: Es ist feucht, kühl, regnerisch, diesig, neblig, dämmerig, dunkel, trüb.
Schnee fällt schon als Matsch vom Himmel und Licht gibts nicht von der Sonne, sondern von Kerzen und Glühbirnen - pcmäßig von Energiesparlampen.

Sonnenaufgang heute war um 8:04, Sonnenuntergang um 15:52. Dazu kamen dichte Wolken und Hochnebelfelder; der Unterschied zwischen Tag und Nacht und Helligkeit und Dunkelheit ist nicht sehr konturiert.
Eine schreiende Ungerechtigkeit, daß der Süden Deutschlands nicht nur mehr Feiertage hat, sondern zu dieser Jahreszeit viel mehr Tageshelligkeit. Die Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist in München deutlich über eine halbe Stunde länger.

Kind schau unter dich, hätte meine Großmutter in solche Fällen wohl gesagt. Woanders kann es noch schlimmer sein. Dafür bietet sich Trondheim an, die Großstadt im mittleren Norwegen: Dort ging die Sonne heute um 9:44 auf und um 14:35 gleich wieder unter.  Da lohnt es sich kaum, das Licht auszumachen. Und es gibt noch schlimmere Orte. Wer möchte jetzt schon in Murmansk sein?!


Rehberge, hat doch eigentlich auch was Idyllisches

Außerdem, in knapp 2 Wochen ist astronomischer Winteranfang und damit Sonnenwende. Die Tage werden dann rechnerisch wieder länger. Merken wird man das zwar erst ab Ende Januar. Aber immerhin, und jetzt, wird es auch nicht mehr schlechter, paar Minuten noch auf den ganzen Tag. Wir sind also in der Talsohle, und ganz da hinten und ohne sie sehen zu können, man weiß aber, daß es sie geben wird, sind die Lichtstreifen.

 
http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/gaerten-der-welt/ueberblick/




Montag, 23. November 2009

S-Bahn im Wüstensand

Sind die Scheichs denn noch zu retten?!
Katar will sich ein Schienennetz für den Personen- und Güterverkehr und eine Metro bauen lassen. Größenordnung 17 Milliarden Euro.
Entwickeln soll das Ganze nun die Bahn. Die Bahn, unsere Bahn, die Deutsche Bundesbahn, also okay die DB, Deutsche Bahn.Wenn sie sich dabei nicht mal einen schweren Katarrh einfangen, die Scheichs in Katar (das mußte jetzt sein!), heißer Wüstensand hin oder her.

Andererseits ist das natürlich auch ihre Chance. Die Weichen können ihnen dann erstmal nicht einfrieren, auch wenn am Fett fürs Einschmieren gespart wird. Und die Bremsen, ach die Bremsen, die kann man voll runter fahren lassen, notfalls ist da immer genug Sand zum Bremsen neben der Strecke. In Berlin hat das doch bisher auch gut funktioniert bei der S-Bahn, und dabei ist es in Berlin wesentlich kälter und es gibt nicht ganz so viel Sand wie in Katar. 


Stadtlandschaft mit S-Bahn Brücke im Hintergrund,
ohne S-Bahn.



Vielleicht sind die Scheichs ja aber auch nur nicht so doof, oder so schlechte Verhandler  wie der Berliner Senat. Gut, als damals der Vertrag über den Betrieb der S-Bahn mit Berlin ausgehandelt wurde, wird Tricky Mehdorn schon mit dem Zaunpfahl gewunken haben, daß die DB der größte Arbeitgeber in Berlin ist. Und dieser Vertrag ist ja auch geheim, sogar für die Berliner Abgeordneten, die ihn nicht einsehen dürfen.
Das wird Gründe haben: sittenwidrig??? Oder beiden Seiten peinlich??? Da kann eine Vertragsseite machen, was sie will - die DB -  und die andere ... ja was?!  Ist zufrieden, wenn überhaupt mal ein  Zug fährt.

Hey Wowie, sowas ist Chefsache. Menschen bewegen sich durch Stadt, müssen sich durch Stadt bewegen. Wenn das nicht funktioniert, hat man größtmöglichen negativen Multiplikator. Das Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl für deine Partei  hat auch damit was zu tun, daß der Regierende Bürgermeister sich noch nicht mal symbolisch um das Chaos der S-Bahn gekümmert hat.

Und Klugscheißer Sarrazin ist weg. Jetzt kann niemand mehr bringen, daß es sowieso für das ganze Hartzvier-Berlin besser ist zu Fuß gehen, weil dann die überflüssigen Chipspfunde und Bierbäuche abschmelzen könnten - hey und das alles für umsonst, könnte man also auch hartzvier noch runtersetzen. (Dabei trifft ein marodes öffentliches Verkehrsnetz zuallererst die Berufstätigen.)

Aber wo war nun  unser Thilo beruflich, das heißt in seiner Eigenschaft als Senator, als der Vertrag mit der DB ausgehandelt wurde. Seit Januar 2002 war er hier und damit involviert in die Vertragsgestaltung mit seinem früheren Arbeitgeber.
Lieber Thilo, die von dir aufgerufenen türkischen Gemüsehändler statt des Landes Berlin als Vertragspartner hätten einen solchen Vertrag als Angriff auf ihre Ehre verstanden.

Nun ist heute morgen auch noch ein leerer S-Bahn Zug auf dem Weg aus der Werkstatt entgleist. Die ganzen Experten rückten an, ein Polizeihubschrauber vermaß den Bereich aus der Luft. Warum der Zug entgleiste, blieb unklar. (Der Tagesspiegel,23.11.09, S. 11)
Tja, Bahn und Hubschrauber, ein eigen Ding. Den Hubschrauber der Bahnpolizei bezahlt ausnahmsweise mal nicht Berlin, sondern der Bund.
Der S-Bahn in Berlin wirds nichst nutzen.

Der entgleiste Zug sollte, nachdem er wieder vergleist worden war (was ist der Gegensatz zu 'entgleisen'?),  noch ein Odysse durch die Berliner Nacht vor sich haben. Man konnte nämlich kein Abstellgleis finden; in Grünau nicht, in Pankow nicht, im unterirdischen Nordbahnhof nicht, weil Züge dieser Baureihe nach mehreren Bränden nicht mehr durch den Tunnel fahren dürfen. Also hat man sie als Leerfahrt langsam wieder nach Grünau zurückgeschickt ins Betriebswerk. Der Defekt, der zur ursprünglichen Entgleisung geführt hatte, war derweil übrigens nicht behoben worden (s. Tagesspiegel von morgen).




Gefunden, am S-Bahnhof Wedding.
Da ist er, der Lonesome S-Train.
(Raufklicken aufs Bild, dann erscheint er.)


Liebe Katarer und Bahrainer, noch ein kostenloser Tip. Wißt ihr denn nicht, wer der Hauptsponsor von Hertha BSC ist, die zur Zeit ziemlich abgeschlagen und hoffnungslos Letzter der 1. Fußball Bundesliga sind? Ja, wirklich, ich nix Lüge sprechen: die Deutsche Bahn, DB.

Viel Spaß dann nochmit euer neuen Bahn

.

Freitag, 20. November 2009

Rehberge die Erste




Ein Blick voraus:



Ein Blick zurück:


Beide Bilder werfen einen Blick in den englischen Teil des Volksparks Rehberge.
Immer noch ein Geheimtipp in Berlin.
Also nicht weitersagen!

(Aus mir unerfindlichen Gründen stehen die Bilder hier nach dem gefühlten 1000sten Fehlversuch, obwohl ich die 1001.-te Fehlermeldung bekommen hatte, daß 'Hoppla. Die Bilder können nicht gefunden werden.')

Sie zeigen einen meiner Lieblingsschauplätze von BERLINBANAL.
Häh?! Berlin? Volkspark Rehberge?
Ja! Berlin, die Rehberge, im Wedding -  Berlin banal.

Kommt man auf den Hund, kommt man nämlich nicht nur auf den Schwanz, sondern vor allem, so täglich wie möglich, in die Rehberge.
Der Hund dabei, das ist Lotti, unsere knapp halbjährige Rauhhaardackelhündin.
Das geht nicht immer problemlos ab mit ihr in der Rehberge.

Aber: Kumst overn Hund, kumst ok overn Stert - Wenn du das Schwierige geschafft hast, schaffst du auch das Leichtere.
Als ich heute auf der großen Rasenfläche mit einer anderen Hundebesitzerin im Hundebesitzer-SmallTalk begriffen stand, derweil die Hunde miteinander rumtollten, sah ich in den Augenwinkel das Unheil nahen in Gestalt einer vereinzelten Fußgängerin (weit und und breit einige wenige Hunde mit Besitzern, sonst kein Mensch). Ausgerechnet zu dieser -Typ ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt - mußte sich nun Lotti aufmachen, um um sie herumzuwuseln und hochzuspringen, wie das Welpen nun leider einmal tun. Gut, rein rechtlich war ich nicht unbedingt im Recht, aber als die Frau bei meinen Versuch, die wuselnde Lotti zu ergreifen, anfing mich und meine Töle, und diese als solche immer wüster zu beschimpfen und nach ihr zu treten - sie zu treffen gelang ihr allerdings ebensowenig, wie mir, sie zu ergreifen - begann auch ich diese Frau, verstärkt, nachdem ich Lotti dann doch noch am Halsband gepackt und aus der Gefahrenzone gebracht hatte, entsprechend zu beschimpfen. Den genauen Wortlaut erspare ich mir.Zur Erinnerung, Lotti ist ein Dackelwelpe, kein 60 Kilo Kampfhund. Da hätte die Frau sich die Beschimpfungen und das um-sich-Treten kaum getraut.

Das ist mir das zweite Mal in dieser Woche passiert. Ich werde mich nun, abgesehen von Erziehungsversuchen, darauf besinnen, daß:  'Ich kann es ihr  nicht abgewöhnen, daß sie immer zu den unsympathischsten Arschlöchern geht'.

Und so sahs heute übrigens aus, ein halbe Stunde vorm Sonnenuntergang. Der war um 16:06, nach einem irre warmen und sonnigen Tag..